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Kaiserverlag

Schlange, Die

Profitheater Dramatik, Zeitstücke
Autor:
Viesturs Kairiss / Kaspars Odins
Besetzung: 4D / 7H / 3DEK
Übersetzung:
Aus dem Lettischen von Matthias Knoll
Rechte:
Frei zur dtspr. EA
Anmerkung:
Theaterstück nach Motiven des Romans

Die Familie Salomon trifft mit den beiden Töchtern Dorina und Lisa bei einem Ausflug in einem märchenhaften Wald auf den rätselhaften Andronic. Dieser animiert die Picknickgäste zu einem Versteckspiel. Auch Lisas Ehemann und Dorinas Ehekandidaten Hauptmann Manuila und Stamate nehmen Teil an einem Amusement, das letztendlich romantisch-mystisch und erregend zugleich ist. Der sonderbare Fremde kehrt mit den Ausflüglern in einen Klostergarten ein, wo er hypnotisch eine Schlange bannt.
Dorina verfällt Adronic zusehends. In einem nächtlichen Traum begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Eine schlangenhafte Unbekannte weist ihr den Weg zu einer Insel im See. Dort trifft sie auf Adronic und sie erwarten gemeinsam den Aufgang der Sonne.
Ein neoromantisches, verwirrendes und betörendes Theaterstück über Verklärung, Hysterie und Verführung. Ein Stück über die Liebe und den Teufel.

Mircea Eliade (1907-1986)
Eliade was educated as a philosopher. He published extensively in the history of religions and acted as editor-in-chief of Macmillan’s Encyclopedia of Religion. The influence of his thought, through these works and through thirty years as director of History of Religions department at Chicago University, is considerable.
Eliade’s analysis of religion assumes the existence of „the sacred“ as the object of worship of religious humanity. It appears as the source of power, significance, and value. Humanity apprehends „hierophanies“–physical manifestations or revelations of the sacred–often, but not only, in the form of symbols, myths, and ritual. Any phenomenal entity is a potential hierophany and can give access to non-historical time: what Eliade calls illud tempus (Latin for ‚that time,‘ I tend to think of it as ‚yon time‘). The apprehension of this sacred time is a constitutive feature of the religious aspect of humanity.