Moby Dick
Wo ein Meer - da auch ein MonsterProfitheater Aktuell Neu Dramatik, Zeitstücke Schauspiel
- Autor:
- Gernot Plass
- Rechte:
- frei zur ÖEA
- Bearbeitung:
- Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Herman Melville
Ishmael treibt es als Seemann aufs Meer hinaus, er will auf großen Walfang gehen.
Vorher muss er sich noch in einem schäbigen Wirtshaus ein Bett mit Queequeg teilen, der ist Harpunier, mit dem er schnell Freundschaft schließt. Zusammen heuern sie auf dem Walfänger „Pequod“ an. Der charismatische einbeinige Kapitän Ahab versteht es, die ganze Mannschaft zusammenzuschweißen. Es wird keine gewöhnliche Fahrt auf Walfang, es wird Ahabs Rachefeldzug gegen den weißen Wal Moby Dick. Der hatte ihm sein rechtes Bein seinerzeit abgebissen. Als man nach schier endloser Fahrt endlich auf Moby Dicks Spur kommt, gibt es ein Leck in den Ölfässern an Bord, die Ladung muss gelöscht werden, rät ihm sein Maat. Doch Ahab segelt weiter. Als sie in einen Taifun geraten, kommt die „Pequod“ gerade noch mal davon. Die Mannschaft begreift, dass Ahab dem Wahnsinn nahe ist. Endlich sichten sie den Wal …
In einer lebendigen Überschreibung und mit gewohnt kraftvoller Rhetorik ist hier eine Bühnenfassung des Klassikers für unsere Zeit entstanden, ohne in das Fahrwasser leichter Abenteuer-Romantik zu gelangen.
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