- Autor:
- Margarete Kaiser
- Anmerkung:
- nach Gebrüder Grimm
Die beiden Spitzbuben Regen und Wind bringen Frau Holles himmlische Stube durcheinander. Damit die beiden etwas zu tun haben, schickt sie sie zur Erde, um auf einem Dorfplatz den tiefen Brunnen zu verzaubern. An diesem Brunnen sitzt das Mädchen Rosemarie jeden Tag mit ihrem Spinnrad. Als ihr die Spule in den Brunnen fällt, muss sie hinterher, denn sonst wird sie von ihrer Stiefmutter bestraft. Sie gelangt auf eine Zauberwiese, dort befreit sie das Brot aus dem Ofen, bevor es verbrennt und schüttelt die Äpfel vom Baum, ehe die Äste brechen. Frau Holle sieht das Gute in dem Mädchen und nimmt es zu sich. Rosemarie soll ihr im Haus helfen und vor allem fleißig Frau Holles Bett aufschnütteln, damit es irgendwo auf der Erde schneit. Obwohl es ihr bei Frau Holle so gut geht, will das Mädchen doch wieder nach Hause zu den Ihrigen. Regen und Wind bringen sie zum Goldenen Tor, wo Frau Holle sie mit Gold überschüttet. Glücklich kehrt sie nach Hause zurück. Die böse Stiefschwester Annemarie will es ihr gleichtun und springt auch in den Brunnen. Doch weil sie faul ist, wird sie von Frau Holle bei ihrem Abschied mit Pech übergossen.
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