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Kaiserverlag

Peer lügt

nach Ibsen und Grieg
Profitheater Musikdramatische Werke
Besetzung: 1D / 2H / Simultanbühne
Rechte:
Frei zur ÖEA
Musik:
Musik: Hans Platzgumer
Typ:
Elektronische Oper

Ein junger Mann, eine junge Frau, früh am Morgen. Peer war wieder allein unterwegs und war einmal mehr der große Star. Das will er erzählen. Solveig ist müde. Ist sie es leid? Ist Peer ein Träumer, ein Angeber oder ein Genie?
Peer hetzt durchs Leben. Immer auf der Suche nach dem Besonderen, Einmaligen, dem Kick. Immer vorwärts und stets die Angst vor dem Mittelmaß im Nacken. Bald ist er in Afrika, der Karibik, in Hollywood. Sex, Geld und ein Oscar sind kein Problem, bis er all das verlässt, um zurückzukehren – zu Solveig. Oder „zu sich selbst“?
„Peer lügt“ ist die Oper über eine Suche, die uns nie verlässt, in keinem Lebensabschnitt. In Anspielung auf Ibsens großes Drama und die Musik von Edvard Grieg sind viele der bekannten Themen variiert. Wie in einem sphärischen Klanghimmel, in dem sich die Spielarten populärer Stile und Rhythmen auf den Tonspuren gleichfalls wiederfinden, kommen die Persönlichkeiten der „Live-Instrumente“, der menschlichen Stimmen sowie des Cellos und des Klaviers in ihrer einzigartigen Weise zur Geltung.


Rezensionen

Neuköllner Oper, Berlin
Uraufführung am 11. Februar 2010

Theater heute, April 2010

"Peer lügt" ist eine der trefflichsten und spielerischsten Ibsen-Adaptionen, die wir je sahen.

Dieses entertainisierte, sozialkundlich operative, psychologisch pointierte Musiktheater der fixen kleinen Form verschafft ... ein scharfes Profil, befindet Theater heute und nennt das Stück des Weiteren "geschickt komprimiert als fantastischer Comic", in dem "unter Schmidts Regie sowohl das hoch Philosophische als auch postpubertär Irre, der weltenstürmerische Jungmänneraufbruch" schäumen.

Neues Deutschland
"Peer lügt!" ist ungewöhnlich und schön.